Marmor ..
vom 08.06.2009
Marmor (griech.: mármaros, gebrochenes Gestein) ist ein metamorphes Gestein; eine Bezeichnung, die im allgemeinen für die Definition von kompakten
Kalkgesteinen und nicht kalkhaltigen, leicht verarbeitbaren Gesteinen benutzt wird. Dank der Metamorphose kristallisierte dieses Kalkgestein aus und erhielt mit der Zeit ein
mehr oder weniger feinkörniges, kristallines Gefüge.
Der Marmor wird als monochrom definiert, wenn die Färbung gleichmäßig ist.
Polychromer Marmor weist hingegen Äderungen und Einsprenksel auf.
Die unterschiedliche Herkunft des Marmors und die unterschiedliche Verteilung der Nebenbestandteile des Marmors, wie z. B. Quarz, Graphit und Pyrit verleihen dem Marmor
verschiedene Farben, die von gelb bis grau und von rot bis grün reichen, wobei die Anordnung dieser Mineralien rund um die Äderungen ornamentale Motive schafft.
Marmor wird für Bodenbeläge, Wandverkleidungen und für Verzierungen eingesetzt, hat aber keine hohe Witterungsbeständigkeit. Der Marmor verfügt ü
ber eine Druckfestigkeit, die zwischen 900 bis 1200 kg/cm liegt und hat ein spezifisches Gewicht zwischen 2400 und 2700 kg/m. Der Marmorabbau erfolgt allgemein im Tagebau
mittels eines umlaufenden Stahlseils, mit dem große Blöcke herausgeschnitten werden. Diese Blöcke gleiten dann auf einem Geröllbett entlang und gelangen so zur Sägerei. Hier werden sie je nach Farbe von mit Wasser- und Quarzsand genässten Messern geschnitten. Zum Polieren werden Carborundum-Scheiben eingesetzt, wä
hrend das Glanzpolieren mittels feinkörnigeren Schleifpulvern erfolgt und an der Schleifscheibe ein feuchtes Filzvlies angebracht wird.
Antikmarmor
vom 27.06.2009 - ganzer Artikel
Antikmarmor wird als Sammelbegriff für speziell bearbeitete Kalksteine oder auch Travertin und Marmor verwendet. Oberflächen und Kanten des Kalksteins werden mit speziellen Methoden ...